Über mich

Warum Golf?

Der Beginn meiner Golfleidenschaft war die Platzreife im Jahr 2014. Dies ging recht schnell und schmerzlos vonstatten. Im Anschluss war ich sehr froh, endlich über den Golfplatz gehen zu dürfen.

Damals gab es gute Empfehlungen von vielen Seiten, wie es etwas werden könnte mit dem Schläger, dem Ball und mir. Ich entdeckte die Langsamkeit.

Noch bei jeder Sportart, die ich bisher begonnen hatte, gab es einen direkten Zusammenhang zwischen Training und Ergebnis. Golf ist anders.

Zu Weihnachten bekam ich ein Golfbuch geschenkt, ich fand es großartig. Folgende Stelle gefiel mir besonders gut:

„Einfach schwingen!“ Hinter dieser Aufforderung verbirgt sich die ganze Tragödie der Meister-Schüler Beziehung. Für den Schüler ist der Schwung das Unerreichbare, weil nie Gekonnte, nie Versuchte, nie Gedachte. Für den Lehrer ist der Schwung das Selbstverständliche, von Kindesbeinen an Beherrschte, stets Parate. “Einfach schwingen!“ Die Wiederholung macht die Aufforderung nur noch klarer kenntlich als das, was sie eigentlich ist: der grausame Imperativ des Könners, in brutaler Direktheit an den Nichtkönner gerichtet, damit der sich seines Nichtkönnens bewußt werde….“

Golf- Zehn Lektionen in der Kunst des Scheiterns, G. Eisenhauer

Da ist was dran. Es sieht so einfach, bei Profis so brillant aus. Die Nachahmung erzeugt Mühe. Wenn dann ein Ball nach unzähligen Versuchen das erste Mal abhebt, sich in großer Geschwindigkeit mit einem schönen Bogen entfernt, fliegt, fliegt und fliegt- es ist einfach großartig!

Bisher habe ich wirklich viel Zeit in mein Training gesteckt, vieles immer wieder probiert, unzählige Stunden in Sommer wie Winter auf der Driving Range verbracht.

Und ich muss sagen: Es macht mir verdammt viel Spaß. Das Ergebnis? Bisher eher überschaubar. Trotzdem: Ich liebe Golf!

Viel Spaß beim Lesen

Andrea